Alexander Druckenbrodt

Mein Verständnis von der Lehre

Bereits seit meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter begleitet mich die Vermittlung juristischen Wissens an Studenten. Damals als Leiter wissenschaftlicher Arbeitsgemeinschaften und Dozent in der Examensvorbereitung, Organisator juristischer Blockseminare und Korrektor rechtswissenschaftlicher Klausuren wurde mein Interesse an der Lehre geweckt.

Nahezu seit Beginn meiner anwaltlichen Karriere begleitet mich die Lehre auch in meinem beruflichen Werdegang. Es ist auch hier insbesondere das Zivilprozessrecht, das den Schwerpunkt meiner Lehrtätigkeit bildet. Es handelt sich hierbei – man möchte es kaum glauben – um ein Rechtsgebiet, das in der juristischen Ausbildung ein Schattendasein fristet.

Das bin ich für meine Studenten: ein erfahrener und engagierter Dozent, der für seine Studenten stets erreichbar ist und der viel Wert auf die Rückmeldung zu seinen Veranstaltungen über Evaluationen und deren Ergebnisse für die Zukunft berücksichtigt. Ich fordere meinen Studenten gerne überdurchschnittlich, honoriere aber auch die erbrachten Leistungen in meinen Veranstaltungen in gleicher Weise.

Lehrauftrag und ähnliches Engagement

Seit dem Sommersemester 2009 halte ich einen Lehrauftrag an der Leuphana Universität zu Lüneburg. Gegenstand des Lehrauftrages ist ein Blockseminar Moot Court – Verhandlungsführung vor Gericht. Über ein Semester hinweg wird den Teilnehmern in Zweierteams die Möglichkeit geboten, die Rolle eines Anwalts in einem Zivilprozess einzunehmen. Dabei wird der Rechtsstreit durch Erstellung von Schriftsätzen in einem schriftlichen Vorverfahren vorbereitet. Die dort erarbeiteten Ergebnisse werden in einem abschließendem Hauptverhandlungstermin erörtert. Dort vertreten die Teilnehmer die Interessen ihres Mandanten in einem Rechtsstreit.

Den Studenten sollen die Mechanismen einer streitigen Auseinandersetzung vor Gericht vermittelt werden.

Sie werden in ihrem zukünftigen Berufsleben ggf. mit der Auswahl juristischer Fachberater für ihr Unternehmen und der Überwachung ebendieser betraut sein. Hierfür ist das tiefere Verständnis der Arbeitsweise dieser Fachberater enorm wichtig.

www.leuphana.de

Darüber hinaus habe ich meiner Zeit in Frankfurt am Main als Juror am JLU Moot Court in Gießen als Vertreter der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main teilgenommen.

https://www.uni-giessen.de/fbz/fb01/professuren-forschung/professuren/gutzeit/mootcourt

Schließlich habe ich über viele Jahre für die Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main in der Referendarausbildung im Einführungslehrgang für die Anwaltsstation mitgewirkt. Dort habe ich den Referendaren die Haftung von Rechtsanwälten näher erläutert, die einen Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit ausmacht.